Ordnung schaffen in der Spoonmappe

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Heute geht es darum, ein wenig Ordnung in eure Spoonmappe zu bringen. Konkret geht es um die Beschriftung eurer Wallets. Aber warum kann das sinnvoll sein?

  • Übersicht: Ihr habt die genaue Bezeichnung und Grammatur immer griffbereit und könnt eure Entscheidungen am Wasser besser überdenken.
  • Nachkauf erleichtern: Mit der genauen Bezeichnung wird der Nachkauf unkomplizierter.
  • Struktur schaffen: Beim Erstellen der Labels denkt ihr automatisch darüber nach, wie ihr eure Spoon-Varianten sinnvoll einsortieren möchtet.
Zubehör

Schritt 1: Labels erstellen
  • Drucke dir passende Labels mit deinem Drucker aus
  • Schneide die Labels passend zurecht
  • Klebe von beiden Seiten einen Streifen Tesafilm und schneide diesen so zurecht das der Tesafilm das Papier vollständig einschließt.

Viele fragen sich: Wäre ein Etikettendrucker nicht die bessere Lösung, anstatt die Labels selbst zu erstellen? Thermodirekt-Etiketten, wie sie in vielen Druckern verwendet werden, haben jedoch Nachteile: Sie bleichen im Freien nach einiger Zeit aus und sind zudem empfindlich gegenüber Heißkleber. Für dauerhaft haltbare Etiketten wären spezielle Thermotransfer-Etiketten erforderlich, die allerdings mit höheren Kosten verbunden sind. Für den Druck von einigen wenigen Labels lohnt sich in der Regel die Anschaffung nicht.

Schritt 2: Labels einkleben
  • Die Heißklebepistole einschalten, aufheizen lassen und dann einen Klebestick einsetzen
  • Nimm ein Label und trage einen durchgehenden Streifen Heißkleber darauf auf.
  • Dann innerhalb von maximal 3 Sekunden das Label an die gewünschte Position in der Spoonmappe anbrigen.

Haltbarkeit

Die Labels halten absolut fest, da ein Teil des Klebers in den Schaumstoff der Mappe einzieht und somit die Verankerung mit dem Material sichergestellt ist. Beim entfernen von Labels solltet ihr gut aufpassen das ihr nicht zu viel vom Schaumstoff verliert. Alternativ das alte Label überkleben.

Noch mehr Ordnung

Ich nutze mehrere Spoonmappen von Trout Jara, da sie nicht nur preisgünstig sind, sondern auch mit hochwertigem Schaumstoff ausgestattet sind, der die Spoons sicher hält. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie mit einer Länge von unter 20 cm perfekt in die Meihobox passen. Mehr über Spoonmappen erfahrt ihr im Grundlagenartikel.

Für eine bessere Übersicht habe ich meine Spoons in drei Spoonmappen nach Gewichtsklassen unterteilt:

  • Grau: „Leichte Spoons“ – bis 1,7 g
  • Blau: „Mittelschwere Spoons“ – bis 2,2 g
  • Rot: „Schwere Spoons“ – ab 2,5 g

Damit ich die optisch identischen Spoonmappen schnell unterscheiden kann, habe ich die Anfasser der Reißverschlüsse farblich markiert. Dabei habe ich die gleiche Farblogik verwendet wie bei meinen Tungstenhaken – das erspart mir langes Überlegen und schafft klare Strukturen. Verwendet habe ich in diesem Fall übrigens das tesa „PERFECT Gewebeband“.

„Leicht bis schwer“ – dank farblicher Markierung findet man die Spoons in der gewünschten Gewichtsklasse immer schnell.


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