Einführung
Haken
Tungstenperlen
Haken kleben
Snaps
Hakenbox
Schnur
Farben
Gummiköder
Fertigsets
Snaps
Für das angeln mit Gummiködern verwenden wir geschweißte Owner Snaps in der Größe „000“. Diese Snaps lassen sich gut öffnen und schließen und halten recht lang. Hinzu kommt das diese sich bei schweren Fischen nicht aufbiegen. Die Verarbeitung ist spitze und das Gewicht verschwindend gering. Weitere Alternativen findet ihr hier.
Einführung
Beim Ultraleicht-Angeln (UL) ist der Einsatz von Gummiködern sehr populär. Sie sind die ideale Wahl, sobald die Fische auf Spoons (Blinker) zögerlicher reagieren oder die Bissfrequenz nachlässt. Vor allem in den Sommermonaten sollten Softbaits in keiner Tacklebox fehlen.
Die richtige Taktik
In der Regel empfiehlt es sich nicht, direkt mit Gummiködern zu starten. Da man mit einem Spoon deutlich schneller große Wasserflächen absuchen kann („Searchbait“), ist dieser meist der bessere Opener. Erst wenn die aktiven Fische gefunden sind oder die Forellen vorsichtiger werden, schlägt die Stunde der Gummiköder.
Selber machen oder fertig kaufen?
Diese Frage stellt sich fast jeder Angler. Zwar bietet der Handel zahlreiche fertige Sets an, doch selbst montierte bzw. geklebte Haken haben klare Vorteile: Sie sind nicht nur günstiger, sondern lassen sich auch exakt auf die individuellen Bedürfnisse und die gewünschte Köderpräsentation zuschneiden. Der Handel hat da meist doch arg eingeschränkte Varianten verfügbar.
Ich verwende u. a. Jig Hook Haken, (Barbless) von Knapek. Benötigt werden Haken in der Größe 8,6 und 4. Ich empfehle euch auch eine geringe Menge von Haken in Größe 10 zu kaufen. Dies ist gerade im Sommer mit sehr kleinen Ködern ideal. Achte darauf das ihr keine Haken mit Widerhaken kauft (Barbed). Wir wollen die Gummiköder mehrfach verwenden und Widerhaken zerstören bei abziehen vom Haken den Köder.
Ich verlinke euch hier einmal die Seite des Herstellers. Die Haken sind beliebt und günstig im Preis und auch in vielen deutschen Angelshops erhältlich. Es ist unglaublich wie günstig gerade auch ein 100’er Pack der Haken ist.
Gibt es auch andere Hersteller mit guten Haken? Definitiv! Die Schwierigkeit ist jedoch Haken zu finden die auch perfekt zu den eingesetzten Perlen passen. Sprich auch auf den Haken aufgezogen werden können. Gerade bei den großen 4’er Haken in Kombination mit den 2.8 mm Perlen wird es mit verschiedenen anderen Herstellern häufig schwierig. Hier nun die Alternativen mit einigen Hinweisen. Ich verwende übrigens alle in der Darstellung genannten Haken.
| Hakengröße mit 2.8 mm Perle kompatibel | |||||
| Hersteller/ Model | Beschreibung | #8 | #6 | #4 | Montage |
| Knapek Jig Hooks Blank | Knapek stellt seit dem Jahr 1989 Fliegenhaken her. Der Haken ist rund zulaufend, scharfe Spitze. Fische bleiben gut „kleben“. Oberfläche des Hakens fühlt sich durch die Beschichtung etwas Stumpf an. Neigt zu Rostbildung wenn die Haken nach dem Einsatz nicht konsequent getrocknet werden. Ist in der Praxis aber kein Problem. | ja | ja | ja | Die besonders kleine 2.8’er Perle und die entsprechend größeren Perlen lassen sich problemlos montieren. Es kann vorkommen das mal die ein oder andere 2.8’er Perle nicht auf den 4’er Haken passt. Dann einfach die nächste Perle nehmen. |
| Hends BL 120 Jig | Gerade zulaufend. Sehr stabil, entsprechend deutlich dicker als der Knapek Haken. Spitze nicht ganz so scharf wie die übrigen Modelle. Sehr glatt. | ja | nein | nein | Aufgrund der Dicke erst ab der 3.3’er Perle in vollem Umfang nutzbar. Lediglich auf Haken in Größe 8 konnte die 2.8’er Perle auch montiert werden. |
| Decoy Area Hook Type XII AH-12 Jiggy | Gerade zulaufend. Besonders dünner Haken, dennoch stabil. Ultrascharfe Spitze, extrem glatt. Zudem auch der längste der hier aufgeführten Haken mit einigen mm mehr. Der Hends und Knapek dagegen sind ungefähr gleich lang. Besonderheit: Großes Öhr für leichte Montage am Snap und höhere Beweglichkeit. Am Schenkel befinden sich kleine Einkerbungen die helfen den Köder bei Fehlbissen zu halten. | ja | ja | nein | Der Haken hat einen dünnen Draht-Ø: 0.70 mm und daher ideal für kleine Perlen. Wäre da nicht die deutliche Kante kurz vor dem Öhr. In der Regel können die 2.8’er Perlen auch auf dem Haken montiert werden. Es benötigt aber manchmal etwas Druck um über die Ecke zu kommen. |



Die hier gelisteten Haken sind alle ohne Einschränkung zu empfehlen. Der teuerste Haken im Feld ist auch der Beste. Der Decoy Haken überzeugt durch sein durchdachtes Design, ultrascharfe Haken und das schön große Öhr. Die Haken von Hends und Knapek sind erheblich günstiger und ebenfalls empfehlenswert. Beim Hends gefällt die super glatte Oberfläche und die sehr gute Verarbeitung. Der Knapek Haken ist ein Allrounder und es lassen sich auch an den großen Haken die kleinen Perlen (2.8 mm) mit etwas Mühe montieren.

(von oben nach unten)

Wer lieber fertige Haken bevorzugt, findet bei Angel-Area von Artur Reimann fertig geklebte Trout Jara Haken mit Perlen in Standardgröße. Verwendet werden die Trout Jara Jig Hooks JA-01JHS in den Größen 8, 6 und 4 – natürlich ohne Widerhaken, wie es ideal fürs Angeln ist. Die Perlen könnt ihr in den Größen 2,5 mm, 3,0 mm, 3,5 mm oder 4,0 mm nach Wunsch dazu wählen. Wenn ihr wollt sogar mit einer passenden Meiho Slit Form Cases F9 dazu. Artur klebt sie dann für euch.
Tungstenperlen
Wir verwenden sogenannte Jig-Off Perlen in Tropfenform. Diese sind günstig bei BG Fly Fishing erhältlich. Natürlich kann man auch ganz klassische runde Perlen mit Loch oder geschlitzt verwenden. Die Tropfenform hat jedoch einen Vorteil. Die Hakenspitze zeigt mit dieser Perle immer nach oben. Das reduziert Fehlbisse.
Es reichen im Grunde genommen drei Größen um zu starten. Es werden Tungstenperlen in den Größen 2.8 mm (0,19 g), 3.3 mm (0,34 g) und 4.0 mm (0,52 g) benötigt. Ich selbst fische auch noch die 4.6 mm (0,80 g). Für euren Start ins Abenteuer braucht ihre diese jedoch nicht.
Mein Tipp ist die Perlen immer in gleicher Farbe zu kaufen so das man geklebte Haken immer schon direkt einer Größe zuordnen kann. Bei mir sind die 2.8mm immer in grau „Black Nickle„, die 3.3mm Perle ist blau „Metallic Blue“ und die 4.0mm Perle immer rot „Metallic Red„. Die 4.6 mm Perle ist bei mir übrigens rosa „Metallic Pink„.
Wir haben eine praktische Tungsten-Gewichtstabelle bereit gestellt die euch einen noch besseren Eindruck von Perlengröße und Gewicht vermittelt.
Ihr könnt beim selbst kleben der Haken sehr viel Geld sparen. Der Aufpreis für bereits fertig montierte Haken ist groß.

Perlen für das Turnierangeln
Im Turnier ist das angeln häufig nur mit Haken ohne Widerhaken und mit befestigter Perle erlaubt. Es gibt kein Mindestgewicht für die Perle. Es ist lediglich notwendig das diese fest mit dem Haken verbunden ist und nicht abgehen kann. In diesem Fall reichen also handelsübliche Bastelperlen um die Regel einzuhalten.
Ideal sind Perlen mit einem Durchmesser von 3 mm oder 4 mm. Holt euch hier am besten die Perlen mit einem Durchmesser von 3mm in weiß. In meinem Fall hatte ich so gleich eine Unterscheidung zu meinen Perlen mit Gewicht.
Aufbewahrungsbox
Ich verwende die BG Fly Box 75A Small. Ein baugleiches Model ist die Traper Fly Box 74420 Small.


Haken kleben
Ich klebe meine Haken selbst und spare sehr viel Geld. Fertig geklebte Haken sind erheblich teurer. Wenn ihr es selbst macht braucht ihr einen guten Kleber. Ich habe lange nach einem guten Kleber gesucht und letztlich gefunden. Dies ist der Ber-Fix Industriekleber mit Pinsel in einer 5g Flasche. Als Grundstoff wird für den Kleber AlphaCyanacrylsäureester verwendet. Ber-Fix Industriekleber ist hitze- und kältebeständig sowie wasserfest und mittelviskos.

Um gut und schnell kleben zu können muss der Kleber schnell aushärten und die Perle auf der Position halten darf aber dabei auch nicht zu flüssig sein damit nix ins Hakenöhr gelangt und das Öhr dadurch zuklebt.
Öffnen und Lagern
Nach Gebrauch außen abwischen, ins Gewinde etwas Öl geben, stehend und kühl (im Gefrierfach) lagern. Nutzung dann wieder bei Zimmertemperatur.
Montage der Perlen
Die Perle am besten mit einer Pinzette auf den Haken montieren. Ich montiere alle Haken und Perlen zunächst fertig und kleben die Haken erst im zweiten Schritt. Ich mache es so das ich die Perle mit einer Pinzette drehe so dass die glatte Seite nach unten zeigt. Dann die Perle mit der Pinzette hochheben und den Haken von oben in die Perle stecken. Die glatte Seite der Perle sollte nun vom Öhr weg zeigen. Die Perle soll etwas vom Öhr abstehen. Damit ist das Hakenöhr maximal frei. Ihr könnt so so den Haken einfach in den Snap einhängen und der Köder spielt schön. Schau es dir in der Abbildung einmal an. Dann mit dem Pinsel einen dünnen Film Kleber auftragen und die Perle auf die finale Position schieben. Darauf achten das die Perle mittig geklebt ist und nicht zur Seite neigt. Am besten ist es je nach Perlengröße 3-10 Sekunden zu warten. Sprich ich warte bei 2.8 und 3.3’er Perlen 3 Sekunden und bei den schweren Perlen wie 4.0 und 4.6 eher 8-10 Sekunden. Dann die fertige Perle zum trocken für 12 Stunden an einen Plastikbecher hängen. Erst dann hat der Kleber seine maximale Festigkeit. Achte unbedingt darauf das die Haken am Becher nicht zusammen kleben.
Bevor ich meine Haken in die Box einsortiere mache ich immer noch eine Qualitätskontrolle die aus drei Schritten besteht:
- Ist die Perle fest? Hierzu ein wenig mit den Fingern mit sanftem Druck die Perle nach links und rechts zu bewegen
- Ist das Öhr frei? Hierzu mit einer Nadel einmal probeweise durchstechen. Ist diese verklebt hilft euch diese Anleitung das Öhr wieder frei zu bekommen. Haken also nicht wegwerfen.
- Sitzt die Perle mittig sauber auf dem Haken?
Tipp: Schritt 2 und 3 können prima miteinander kombiniert werden. Haken durchstechen und dann direkt auch drauf schauen ob es mittig ausgerichtet ist.




Die optimale Schnur
Verwende idealerweise eine geflochtene Schnur. Unser Tipp ist die Stroft GTP Typ S04. Diese hat eine Tragkraft von 3.5 Kg bei einem Durchmesser von nur 0.09 mm. Alternativen hierzu haben wir in diesem Artikel benannt.
Ich empfehle übrigens eindeutig die Länge von 150 Meter. 10-20 Meter sind nach einem Tüdler schnell mal weg und so wird es immer kürzer und kürzer. Man hat recht lange etwas davon wenn man nach 1-2 Jahren die Schnur einmal umdreht. So ist die Schnur die ihr bis dato nicht benutzt habt ganz vorne.
Tipp bestellt die Schnur mit einem Wertrabatt von bis zu 20% direkt im Stroft Shop. Details findet ihr hier.
An die Hauptschnur binden wir dann unser Vorfach. Dies ist notwendig da die geflochtene Schnur im Wasser sichtbar ist. Als Vorfachschnur kann man z. B. von Stroft die FC2 in 0,170mm mit einer Tragkraft von 2,7kg oder die FC1 in 0,160mm mit einer Tragkraft von 2.5 Kg verwenden. Es handelt sich hierbei um Fluorcarbon als Ausgangsmaterial welches kaum sichtbar ist und schnell absinkt. Die FC1 ist die Premiumklasse hinsichtlich Tragkraft und Verarbeitung. Die FC2 ist jedoch ebenfalls sehr gut. Von daher kann man auch bedenkenlos zu der günstigeren Variante greifen. Ich schneide stets 100 cm Fluorcarbon von der Rolle ab und binde es dann an die Hauptschnur. Es bleiben so netto ca. 80 cm.
Vorteile der geflochtenen Schnur:
- Die Schnur lässt sich durch den geringen Durchmesser gut auswerfen. Gerade die kleinen Köder bringst du so weit raus.
- Die geflochtene Schnur gibt dir gute Kontrolle bei der Köderführung
- Du hast einen optimalen Kontakt zum Köder und Fisch da die geflochtene Schnur sehr sensibel alles weiter gibt was Unterwasser passiert.
- Du hast ausreichend „Reserven“ – die Schnur wird auch bei größeren Forellen nicht reißen (Bremse muss natürlich korrekt eingestellt sein)
Könnte man auch eine monofile Schnur als Hauptschnur zum Gummiköder-Angeln verwenden?
Im Prinzip ja. Die Schnur müsste aber bei ähnlicher Tragkraft deutlich dicker sein und das geht dann zu Lasten der Reichweite. Hinzu kommt das der Kontakt zum Köder und Fisch schlechter ist. Von daher ist die geflochtene Schnur doch die bessere Wahl. Wir empfehlen die Mono Schnur dann doch eher schon zum Spoon-Angeln. Mehr zum Thema Angelschnüre auch in diesem Artikel.
Mehr zu Stroft Schnüren und Testergebnissen gibt es auf der Seite des Herstellers.
Farbauswahl
Regenbogenforellen
Bei der Jagd auf Regenbogenforellen hat sich ein systematisches Vorgehen bewährt. Wir starten aggressiv und passen uns dann der Beißlaune an.
Die drei Farbstufen
- Stufe 1 – Starter-Schockfarben: Orange, Grün (Chartreuse), Lila, Gelb, Gelb/Rot sowie Mirax Glow-Farben (Pink Glow, Grün Glow, Orange Glow).
- Stufe 2 – Kontrastfarben: Schwarz/Orange, Schwarz/Weiß, Lila/Weiß, Gelb/Weiß, Gelb/Schwarz.
- Stufe 3 – Naturfarben: Hellbraun bis Dunkelbraun, Pelletfarben oder natürliche Töne wie Bienenmaden-Imitationen.
Profi-Tipp: Starte bei Gummiködern immer mit Schockfarben. Bleiben die Bisse aus, arbeite dich über Kontrastfarben bis hin zu den Naturfarben vor.
Die Goldforelle: Mehr als nur ein Zielfisch
Die Goldforelle ist eine durch selektive Zucht entstandene Variante (ähnlich der Pinkforelle). Für UL-Angler ist sie aufgrund ihrer Sichtbarkeit extrem wertvoll.
- Der Fischanzeiger-Trick: Anstatt die Goldforelle direkt anzuwerfen, nutze sie als Orientierungspunkt. Oft schwimmen normale Regenbogenforellen unter ihr im Schwarm. Die Goldforelle zeigt dir also genau, wo der Trupp steht.
- Warum sie als zickig gilt: Da sie leuchtend gelb ist, wird sie von fast jedem Angler sofort ins Visier genommen. Durch den hohen Angeldruck wird sie schneller vorsichtig und passiv.
- Köderwahl: Es gelten dieselben Empfehlungen wie für die normale Regenbogenforelle.
Saiblinge & Tigerforellen: Die Spezialisten
Saiblinge sind vorsichtig, aber mit der richtigen Taktik gezielt fangbar. Diese Charakteristik lässt sich eins zu eins auf die Tigerforelle (Kreuzung aus Bachforelle und Bachsaibling) übertragen.
Verhalten & Taktik
- Standort: Saiblinge stehen oft tief in Ecken, Vertiefungen oder im Mittelwasser.
- Gruppendynamik: Obwohl sie keine klassischen Schwarmfische sind, treten sie oft in Gruppen auf. Mein Tipp: Wirf nach einem Fang sofort wieder dieselbe Stelle an!
- Besonderheit im Drill: Saiblinge flüchten im Drill – anders als Forellen – immer wieder aggressiv in Richtung Grund.
- Köderführung: Eine Mischung aus sehr langsamer Führung und aggressiven Bewegungen reizt sie am besten. Gummiköder sind hier oft erfolgreicher als Spoons.
Farbkombinationen für Saiblinge
- Bronze: Laut Fishingman Dennis sind unaufdringliche Bronzetöne perfekt für das Beuteschema.
- Pink, Lila & Rot: Max Troutfishing sagt, dass Pink, Lila und Rot in allen Facetten besonders fängig sind, um den Raubinstinkt zu wecken.
- Bewährte Mix-Farben:
- Lila + Schwarz / Lila + Weiß / Lila + Grün
- Rot + Grün
Empfohlene Ködermodelle
- Trout Jara: Besonders fängig sind der Boxter Fat sowie der Mirax 50.
- Troutbaits: Experte Patrick Polenz empfiehlt den Snager, Bro Snager und den Lamello.
Geheimtipps & Farbcodes
Der Tauwurm-Joker (Farbe Nr. 006)
Ein echter Geheimtipp ist die Farbe Nr. 006, die einen natürlichen Tauwurm imitiert. In schwierigen Situationen oder bei hohem Angeldruck sind solche bräunlichen Naturtöne oft unschlagbar.
Weitere Top-Farbcodes von Trout Jara
Nutze zur Orientierung folgende bewährte Codes: 004, 019, 022, 026, 028, 031, 034, 202, 204, 207, 210, 211, 218, 219, 223.
Hinweis: Auch wenn die letzten beiden Nummern seltener empfohlen werden, können gerade sie an schwierigen Tagen den Unterschied machen.
Bach- und Seeforellen
Die Bachforelle ist in kommerziellen Anlagen seltener, hält sich aber bevorzugt in Grundnähe auf. Die Seeforelle verhält sich als großwüchsige Form der Bachforelle identisch.
- Köderwahl: Gummiköder bieten oft die besten Chancen, aber auch bodennah geführte Spoons sind effektiv (Vorsicht bei Kraut!).
- Beste Farben: Laut Marcel Gogolin sind braune, goldene oder generell dunkle Töne hier der Schlüssel zum Erfolg, da sie dem natürlichen Beuteschema am nächsten kommen.
Abschluss-Tipp: Wenn du Köder anderer Hersteller verwendest, orientiere dich einfach an diesen bewährten Farbvarianten
Die Seeforelle ist eine großwüchsige Form der Bachforelle. D. h. diese verhält sich wie eine Bachforelle.
Flavour
Gummiköder werden mit allerlei Lockstoffen und Geschmacksrichtungen ausgeliefert. Beliebt sind fruchtige Sorten wie z. B. Bubble Gum oder auch die Klassiker wie Knoblauch und Käse.
Was fängt besser? Käse, Knoblauch oder Fruchtsorten?
Wenn du aktiv angelst dann ist der Flavour ganz egal. Wenn ich die Chance habe Gummiköder ohne Flavour zu bekommen ist dies sogar immer meine erste Wahl. Zugegeben leider selten der Fall. Z. B. bietet Troutbaits die Köder auch ohne Flavour im Shop an.
Tipp:
Die meisten Aufbewahrungsboxen sind nicht vollständig dicht. Tupfe die Gummiköder also idealerweise einmal mit Toilettenpapier trocken bevor du diese in die Box legst. Abwaschen ist nicht notwendig!
Sobald du einen stehenden Gummiköder fischst (Stichwort „Standangel“) sieht es anders aus. Dieser muss von den Forellen gesucht werden, klar spielt hier dann der Geruchssinn eine Rolle.
Empfehlung für das Standangeln
Was wir für das Standangeln empfehlen findet ihr ihr im Grundlagen-Artikel „Flavour„.
TOP Gummiköder des Redaktionsteams
Meik
- Trout Jara Mirax 50/70
- Troutbaits Trout Rocker Snager in 65mm
- Trout Jara Bruchi, 40mm
- Trout Jara Bufworm, 45mm
- Trout Jara Moli Fat, 35mm
Norman
- Trout Jara Mirax 70/50
- Troutbaits Trout Rocker Snager in 65mm
- Troutbaits Trout Rocker Little Banane, 25mm
- Trout Jara Bruchi, 40mm
Jesko
- Troutbaits Trout Rocker Barraco, 40mm
- Trout Jara Mirax 50
- Troutbaits Trout Rocker Snager in 65mm
- Trout Jara Mirax 70
- Trout Jara Boxter Fat, 80mm
David aka „Fanglos“
- Trout Jara Mirax 70
- Trout Jara Boxter Fat
Gummiköder Guides
Wer tiefer in das Thema Gummiköder einsteigen möchte findet weiterführende Artikel hier im Blog.
Einsteiger-Video
Podcast
(English)

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